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Kampf gegen Ebola

Veröffentlicht Donnerstag, 06. November 2014, 17:57 Uhr

Was ist Ebola?
Ebola ist eine ernstzunehmende und ansteckende Krankheit, welche oft tödliche Folgen hat. Ansteckungsgefahr besteht beim direktem Kontakt mit den Körperflüssigkeiten einer mit Ebola infizierten Person. Zeichen und Symptome wie Fieber, Hals-, Muskel- und Kopfschmerzen beginnen normalerweise in einem Zeitraum von zwei Tagen bis drei Wochen nachdem man sich mit dem Virus angesteckt hat. Anschließend folgen üblicherweise Erbrechen, Durchfall und Ausschlag. Gleichzeitig degenerieren die Funktionen der Leber und der Nieren. Ab diesem Zeitpunkt beginnen einige Menschen intern wie extern zu bluten. Im Falle eines tödlichen Verlauf der Krankheit, tritt der Tod typischerweise 6-16 Tage nach den Symptomerscheinungen ein. Oft geschieht dies durch einen niedrigen Blutdruck, welcher aufgrund der Flüssigkeitsverluste entsteht. Es ist derzeit kein sicheres Allopathie-Heilverfahren gegen Ebola bekannt.

Die aktuelle Lage in Westafrika
Von dem Ebola-Ausbruch in Westafrika wurde das erste Mal im März 2014 berichtet. Dieser Virus wurde schnell zur tödlichsten Erscheinung der Krankheit, seit ihrer Entdeckung im Jahre 1976. Laut Berichten starben bis zum 19. Oktober 4877 Menschen in fünf verschiednen Ländern: Liberia, Guinea, Sierra Leone, Nigeria und USA. Die Gesamtzahl der Ebola-Erkrankten in Westafrika beträgt insgesamt über 10.000. Diese Zahl ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) allerdings untertrieben. Die WHO warnt vor einem Anstieg auf 20.000 im Monat November, wenn die Bemühungen den Ausbruch zu stoppen, nicht verstärkt werden. 

Kann es schlimmer werden?
Dies ist nicht nur der schlimmste Ebola-Ausbruch in der Geschichte, er hat auch bereits mehr Menschen getötet, als alle anderen Ebola-Ausbrüche zusammen. Die Arbeiter der Gesundheitsfürsorge haben offensichtliche Probleme und sind vollkommen überstrapaziert. Die Zahl der neuen Fälle steigt exponentiell. Sollte dieser Trend bleiben, werden es noch mindestens 20.000 Fälle, prognostiziert die WHO. Mit der ansteigenden Zahl der Erkrankten, steigt auch das Risiko einer internationalen Verbreitung der Krankheit. Wann der Ausbruch vorüber sein wird ist unklar. Nach offiziellen Angaben der WHO kann der Ausbruch binnen 6-9 Monaten gestoppt werden, wenn vom Rest der Welt Gegenmittel zur Verfügung gestellt werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Welt auch im Jahre 2015 mit der Ebola-Krise kämpfen müssen. 

Maßnahmen von Humanity Firsts 

Humanity First agiert schon seit über einem Jahrzehnt in Westafrika. Wir unterstützen hunderte von Schulen sowie viele Krankenhäuser und Kliniken in der Region. Durch unser großes Netzwerk haben wir Zugang zu vielen tausenden Freiwilligen und Arbeitern. Humanity First wurde von den Regierungen Sierra Leones und Liberia gebeten, unsere Ressourcen und Infrastruktur für die Bemühungen anderer internationalen Organisationen (NGO) bereitzustellen. Unser Rettungspaket für Liberia und Sierra Leone für anfänglich drei Monate sieht folgendermaßen aus:

- Gründung von Befehl- und Kontrollzentren vor Ort - Ausbildung und Ausstattung des Personals unserer Partner-Krankenhäuser, damit sie auf die Folgen einer Ebola-Ausweitung vorbereitet sind  - Social mobilisation Programme - Essentielle Grundnahrung & Wasser - Waisenpflege - Durchführung von Labortests

Video: Dringender Spendenaufruf 

Humanity First Aufklärungsvideo

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