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Ebola Updates: Unterstützung für Waisenkinder

Veröffentlicht Donnerstag, 06. November 2014, 19:21 Uhr

01.04.2015: Unterstützung für Waisenkinder benötigt

Die Zahl der bestätigten Fälle ist auf 25.000 gestiegen, wovon 10.413 an den Folgen gestorben sind. In Sierra Leone gab es eine dreitägige Ausgangssperre, um die restlichen Ebola-Fälle zu lokalisieren und zu behandeln. Die Schulen und Märkte sollen nun im Monat April wiedereröffnet werden.

In Sierra Leone geht die Aufklärungsarbeit von Humanity First weiter: Insgesamt konnten wir in der vergangenen Woche 501 Häuser, Moscheen, Kirchen, Gemeindezentren, Gemeinschaften und Dörfer besuchen.

Auch die Infektionskontrolle an Bushaltestellen geht weiter: Diese Woche konnten 59.873 Passagiere kontrolliert werden, worunter zwei neue Ebla-Fälle identifiziert wurden. 100 Waisenkinder, die bei anderen Familienangehörigen untergebracht sind, werden weiterhin unterstützt. Außerdem konnte Humanity First weitere 620 Waisen in Kalian lokalisieren, die auch unterstützt werden müssen.

Die Geschichte von zwei Kindern, die aufgrund von Ebola verwaisten:

Fatmata Sesay



Fatmata Sessay ist sechs Jahre alt und ursprünglich von Morabin. Sie hat 22 Familienangehörige, unter anderem auch ihre Eltern, am Ebolavirus verloren. Sie selbst war auch infiziert, konnte aber am „Hastening Treatment Centre“ erfolgreich behandelt werden. Sie wohnt nun bei Ihrer Tante und kämpft noch mit Augenproblemen aufgrund Ihrer Erkrankung.

Santigie Bangura

Santigie Bangura ist 13 Jahre alt und kommt aus Lumpa, einem Gebiet im ländlichen Westen des Landes. Er hat seinen Vater und vier seiner Schwestern an Ebola verloren. Er selbst konnte im „Jui Treatment Centre“ geheilt werden. Seine Mutter ist immer noch traumatisierte. Humanity First sorgt sich um Santigie in einem Gemeindezentrum in Waterloo.

15.03.2015: Allgemeines Update

Insgesamt sind inzwischen mehr als 24.000 Menschen von diesem Virus betroffen und mehr als 10.000 Menschen bereits an den Folgen gestorben. Im Allgemeinen geht die Zahl der neuen Fälle aber weiterhin zurück. Märkte und Schulen sollen in diesem Monat wiedereröffnet werden. Humanity First führt weiterhin Aufklärungskampagnen in Gemeinden, Kirchen und Moscheen durch und stattet auch weiterhin Haus zu Hausbesuche ab. Durch diese Arbeit konnten 118.245 Menschen aufgeklärt werden. Auch die Infektionskontrolle an Bushaltestellen wird fortgeführt. Aktuell konnten dadurch rund 1.Millionen Menschen auf Ebola kontrolliert und 256 Ebola-Fälle identifiziert werden. Des Weiteren wurden 100 Kinder, die aufgrund des Virus verwaisten, in Gastfamilien untergebracht. Sie werden regelmäßig mit Nahrungskörben und anderen Artikeln versorgt.

15.02.2015: Rückgang der neuen Fälle

Die Zahl der Fälle ist auf 23.034 und die Zahl der Toten auf 9.268 angestiegen. Im Allgemeinen kann jedoch ein Rückgang der neuen Fälle vermerkt werden. Schulen und Märkte sollen im März wiedereröffnet und Reiseverbote bald aufgehoben werden. Humanity First betreibt weiterhin Aufklärungskampagnen in Städten, Dörfern, Moscheen und Kirchen. Durch diese Aufklärungsarbeit konnten bis jetzt 82.234 Personen aufgeklärt werden. Weiterhin konnten 149 Ebola-Waisen und 455 Familien, die Nahrungsmittel benötigen, identifiziert werden. Auch die Kontrollen an Bushaltestellen werden fortgeführt. Aktuell konnten durch diese Kampagne 666.375 Menschen kontrolliert und 217 Ebola-Fälle identifiziert werden.

16.01.2015: Neuerkrankungen werden weniger

Die Zahl der bestätigten Fälle ist auf 21.408 und die Zahl der Toten auf 8.483 angestiegen. Der Anstieg an Ebolafällen scheint jedoch im Allgemeinen abzunehmen. Die Sensibilisierungsarbeit von Humanity First wurde und wird weiterhin in ganz Sierra Leone durchgeführt. Moscheen und Kirchen werden mit Mitteln gegen Ebola ausgestattet und die lokale Bevölkerung wird weiterhin über Ebola informiert. Während unserer Aufklärungsarbeit stießen wir auf 455 hilfsbedürftige Familien, wovon 1000 Personen mit Nahrungsmittelkörben geholfen wurde. Außerdem konnten 158 Waisenkinder identifiziert werden, die aufgrund des Ebola-Virus einen oder gar beide Elternteile verloren haben. Sie leben mit Ihren Verwandten, werden aber meist aufgrund Stigmata gemieden und isoliert. Wir versuchen die Familien mit Kleidung, Nahrung und Hygienemitteln zu versorgen, damit sie die Waisen unterstützen und die Krise überwinden können.
Des Weiteren werden die  Passagiere an Bushaltestellen in Freetown weiterhin auf Ebola geprüft. Bis jetzt konnten durch diese Arbeit 387.584 Menschen kontrolliert und 147 Ebolafälle identifiziert werden.

30.12.2014: Allgemeines Update

Inzwischen sind 19.695 Ebola-Fälle bestätigt, wovon 7.693 bereits verstorben sind. Humanity First hat in Sierra Leone Teams ausgebildet, die im Westen des Landes Aufklärungsarbeit betreiben. Wir konnten 92 Gemeindezentren und Dörfer besuchen und insgesamt 9.065 Menschen über Ebola und den richtigen Umgang damit aufklären. Außerdem konnten dadurch 321 hilfsbedürftige Familien und 92 Waisen, die an Ebola erkrankt waren, identifiziert werden. Humanity First konnte bis jetzt 250 hilfsbedürftige Menschen mit Nahrungskörben versorgen.
Durch die Infektionskontrolle an Bushaltestellen konnten 62.355 Menschen kontrolliert und insgesamt 96 Ebola-Fälle identifiziert werden. Diese Infektionskontrollen werden in der nahen Zukunft verstärkt stattfinden.
Des Weiteren hat Humanity First aktuell 17 Personen, die kein Behandlungsbett erhalten haben und deshalb nach Hause geschickt wurden, mit Versorgungspaketen ausgestattet, welche sie daheim nutzen können um Ebola zu bekämpfen.

15.12.2014:  Aufklärungsarbeit und Kontrolle an Bushaltestellen

Die Zahl der Opfer nimmt weiterhin zu. Inzwischen sind 17.942 Menschen erkrankt und 6.388 verstorben. Die Zahl der Ebola-Fälle in Sierra Leone nimmt weiterhin stark zu. Ein Humanity First-Team hat bereits begonnen im Westen des Landes Aufklärungsarbeit zu betreiben, wodurch bereits rund 3.900 Menschen sensibilisiert wurden. Diese Kampagne wird durch Video- und Radioübertragung zusätzlich unterstützt.
Außerdem haben wir angefangen Passagiere an sechs Bushaltestellen in Freetown, Sierra Leone zu kontrollieren, aufzuklären und sie mit Seifenwasser zu versorgen. Durch diese Kampagne konnten bisher 46.709 Passagiere kontrolliert und 43 Ebola-Fälle identifiziert werden.
Ein Humanity-First Container mit Computer, Drucker, klinischem Material, Handgel, Schutzmaterial, HF-Werbeartikeln, Heimpflege Artikel und Literatur stehen zur Verfrachtung bereit.

07.12.2014:  Allgemeines Update & Aktuelle Maßnahmen in Sierra Leone

Gemäß WHO Daten gab es bis zum 5. Dezember 17.551 Ebola Fälle wovon 6.202 Erkrankungen tödlich verliefen. Die überwiegende Mehrheit der Ebola Fälle sind in Guinea, Liberia und Sierra Leone gemeldet worden. Gott sei Dank sieht es derzeit so aus als ob die Erkrankungen in Guinea und Liberia weniger werden. Es hat dort vergangene Woche 50 (Liberia) und 77 (Guinea) neue Fälle gegeben. In Sierra Leone sind die Zahlen dagegen weiterhin stark zunehmend mit 537 neuen Fällen im gleichen Zeitraum. Öffentlicher Nahverkehr und Märkte werden als Plätze mit hoher Ansteckungsgefahr betrachtet. Außerdem warnt die UN vor öffentlicher Defäkation. 

In Freetown, Sierra Leone wurden nun bereits 42 Mitarbeiter ausgebildet. Dieses Team hat begonnen eine Kampagne zur Aufklärung über den Umgang mit Ebola in der Öffentlichkeit durchzuführen. Insgesamt wurden bis jetzt drei Gemeindezentren besucht und mit Schutzvorkehrungen ausgestattet. Dadurch wurden 3.900 Menschen sensibilisiert. Inzwischen werden die Menschen außerdem durch Video- und Radiobeiträge und in Regionen ohne Strom mit Postern, aufgeklärt. Für bedürftige Familien werden Nahrungskörbe angeboten. Des Weiteren hat Humanity First ein Standartprotokoll, das den richtigen Umgang mit einem Ebola-Patienten beinhaltet, fertiggestellt und sieben weiteren Ländern zur Verfügung gestellt. Außerdem werden an zentralen Bushaltestellen die Passagiere mit berührungslosen Thermometern auf Fieber getestet. Hierdurch wurden diese Woche insgesamt 7.713 Passagiere kontrolliert und zehn Verdachtsfälle identifiziert.

25.11.2014: Neues Video: Dringender Spendenaufruf

Urgent Ebola Appeal:

Video anschauen

18.11.2014: Ebola-Aufklärungsvideo fertiggestellt, Spendenaufruf & Allgemeines Update

Video:

Das Humanity First Aufklärungsvideo ist fertig und wird nun in mehrere lokale Sprachen übersetzt.

Video anschauen

Ein dringender Aufruf zur Spende von klinischen und medizinischen Mittel gegen Ebola:

Humanity First arbeitet in 9 Ländern, um den Ebola-Ausbruch zu stoppen. Wir unterstützen viele Krankenhäuser und Kliniken und leisten Aufklärungs- und Präventivarbeit in Gemeindezentren. Wir benötigen ganz dringend die folgenden Artikel:
- Berührungslose Thermometer
- Desinfektionsmittel
- Infusionsausstattung
- Viren-Transport-Medium
- Blutentnahme-Ausstattung
- Persönliche Schutzausrüstung - bestehend aus Kittel, Handschuhen, Schutzbrille, Gummistiefeln, Mundschutzmasken und Schuhabdeckung
- Generatoren und Satelliten-Kommunikationsausstattung
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie helfen können. Danke schön.

Allgemeines Update:

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle von Freitag (14.11.2014) beträgt 14.413 und die Zahl der Toten beträgt 5.177. Die steigende Zahl der Fälle in Mali, als auch der Toten ist besorgniserregend. Es gibt aber auch einige gute Nachrichten: Die Zahl der Behandlungsbetten nimmt allmählich zu und drei Medikamente gegen Ebola werden ab Dezember in der Region getestet.
Das HF-Aufklärungsvideo für die Öffentlichkeit ist jetzt auf Englisch fertiggestellt und wird nun in lokale Sprachen übersetzt. HF ist dabei mit Partnern in Sierra Leone jene Verdachtsfälle zu unterstützen, die aufgrund ungenügender Betten nach Hause geschickt wurden. Wir planen die Familien dieser Fälle in der Betreuung zu unterstützen, um eine weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden.

12.11.2014: Ausbildungsmaßnahmen in Freetown (Sierra Leone)

Unser Team in Freetown rekrutiert und trainiert nun in ganz Sierra Leone Personal, das in unserem regionalen Kontroll-Netzwerk querdurch Sierra Leone tätig ist. Priorität wird dabei auf jene Gebiete gelegt, die aktuelle Fälle vorweisen, wie z.B. Port Loko.
Außerdem ist ein Video zur Aufklärung der Öffentlichkeit fast fertiggestellt. Das Skript, basierend auf den Anweisungen der WHO, wird in verschiedene, lokale Sprachen übersetzt und soll auch für Radio-Botschaften in mehreren Ländern genutzt werden. Des Weiteren, hat Humanity First Medikamente, Infusionszugänge und Desinfektionsmittel erhalten, die bereitstehen um nach Westafrika verfrachtet zu werden. Vor Ort gibt es im Westen und Norden Sierra Leones einen Anstieg der Ebola Fälle. Orte, an denen eine sehr große Ansteckungsgefahr besteht, sind u.a. Begräbnisse, überfüllte Märkte und öffentliche Busse. Wir sind im Gespräch mit den lokalen Behörden über unsere Vorschläge hinsichtlich des Schutzes der allgemeinen Bevölkerung.
Wir danken unseren Partnern, wie B Braun, John Hopkins, EMIS Group, Freiwilligen der NHS und Ascribe Ltd. für ihre fortwährende Unterstützung.

03.11.2014: Kommandozentralen eingerichtet

Humanity First hat in London die weltweite Ebola-Kommandozentrale eingerichtet und eine weitere nationale Ebola-Kommandozentrale in Freetown, Sierra Leone. Drei Vollzeitarbeitskräfte kümmern sich um die Berichterstattung, Finanzen und die lokale Zusammenarbeit mit der DFID, UN und anderen NGOs. 

Humanity First arbeitet, gemäß den Vorgaben der WHO, an einem Video, das Ärzten den korrekten Umgang mit Ebola-Patienten lehrt und ein öffentliches Bewusstsein für den Umgang mit dem Virus schaffen soll. 

Bisher haben wir unser Team in Liberia mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Außerdem wird derzeit eine Lieferung mit Schutzausrüstung, klinischer Ausstattung und Medikamenten für unser Team in Sierra Leone vorbereitet. 

Wir sind unseren Partnern B Braun, Johns Hopkins, EMIS Group, Freiwillige der NHS und Ascribe Ltd dankbar für Ihre Unterstützung im Kampf gegen Ebola.




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