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Fischerboote für Sao Tomé

Sao Tome 2013 Fischerboote2

Während des ersten Aufenthalts des Humanity First Teams in Sao Tome (2010) stellte dieses fest, dass der Großteil der Bevölkerung von der Fischerei lebt. Da aber nur die wenigsten ein eigenes Boot besitzen, haben wir dem Premierminister in einem Treffen angeboten, Boote für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Hierfür baten wir die Regierung um eine Liste von bedürftigen Fischern, und überprüften jeden einzelnen, wobei wir feststellten, dass es noch weit aus mehr Bedürftige gab, die wir auch in unserer Liste aufnahmen. Um gleichzeitig die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen, beauftragte Humanity First lokale Unternehmen mit dem Bau von mehr als 55 Booten, die jeweils 50-60€ kosteten. Die Fertigstellung der Boote dauerte in etwa 6 Monate.

Anfang 2012 konnten schließlich je 15 Boote in Santa Caterina, Neves, Rio Grande und 10 Boote in Miccolo überreicht werden. Über 100 Familien wurde es somit ermöglicht ihren Unterhalt durch die Fischerei zu sichern.

Humanity Firsts Vorsitzender, Mohammed Zubair, hatte weiterhin die Möglichkeit den Bildungsminister sowie den Gesundheits- und Landwirtschaftsminister zu treffen. Der Bildungsminister bat Humanity First um Unterstützung bei der Ausbildung von körperlich behinderten Menschen.

Außerdem berichtete der Gesundheitsminister, dass Sao Tomé ein großes Defizit habe, was die Stomatology sowie die Ophtalmology betreffe (Zahnbehandlung und Augenerkrankungen). Dies sei auf einen Mangel an Equipment und Inventar in den lokalen Krankenhäusern zurückzuführen.

Humanity First Deutschland möchte sich in Zukunft bemühen dem Land bezüglich dieser Probleme stärker zu unterstützen. In der Vergangenheit konnten wir (ebenfalls auf Anfrage des Gesundheitsministers) bereits einen Krankenwagen spenden, den wir bei unserem letzten Aufenthalt auch mehrmals im Einsatz erleben konnten (siehe Medical Relief).

zuletzt aktualisiert Freitag, 01. Mai 2015, 17:10 Uhr