Flutkatastrophe auf Fidschi - Januar 2009
HF PRESSEBERICHT
22.01.2009
Die Fidschi Inseln wurden in der vergangenen Woche von einer schweren Flut getroffen, die einen Schaden in Höhe von mehr als 50 Millionen Dollar verursachte. Betroffen sind vor allem das Straßennetz, die Wasser- und Stromversorgung, Landwirtschaft, Abwasseranlagen sowie mehrere Schulen und Krankenhäuser.
Offiziellen Angaben aus Fidschi zufolge besteht nun für die Bevölkerung ein hohes Risiko, an Infektionskrankheiten wie Malaria oder dem Denguefieber ( einer Grippe ähnlichen und lebensbedrohlichen Infektionskrankheit) zu erkranken., 85 Infektionsfälle aus dem Westen der Region wurden bereits gemeldet. Mehr als 9000 Menschen sind in Notquartieren untergebracht, wo es an Essen, Wasser, medizinischer Versorgung und warmer Kleidung mangelt.
Humanity First hat ein Team auf Fidschi zusammengestellt, das im westlichen Teil der Region Essensrationen verteilt und augenblicklich plant, Kleidung aus Neuseeland einfliegen zu lassen. Ein medizinisches Versorgungsteam bereitet sich ebenfalls darauf vor, durch Erste Hilfe, Krisenmanagement und seuchenprophylaktische Maßnahmen Unterstützung zu leisten. HF Teams aus mehreren Staaten, u.a. England, Australien, den USA und Kanada unterstützen das HF-Team in Neuseeland, welches den Einsatz im Katastrophengebiet koordiniert. Unser Katastrophenkoordinator wurde vom Premierminister bereits ins Katastrophenhilfskomitee für Gesundheit eingeschlossen.
