Grinsender_junge
Humanity First steht für
Menschlichkeit und Würde

Letztes Update über das Hochwasser in Pakistan hier als PDF (auf Englisch)

Update: 27. August 2010


Spenden für die Flutopfer in Pakistan

Humanity First Deutschland
Frankfurter Volksbank eG
Konto: 500 284 676
BLZ: 501 900 00

Verwendungszweck: Flut Pakistan


Sie können unsere Hilfsprojekte in Pakistan auch mit einer Charity-SMS unterstützen.

So geht es:

  1. Senden Sie eine SMS mit dem Kennwort “Humanity” an 81190.
  2. Sie bekommen eine Bestätigung per SMS.
  3. Die SMS kostet Sie € 7 zzgl. üblicher SMS-Gebühr.
  4. Humanity First Deutschland e.V. bekommt pro Charity-SMS einen Betrag von € 6,83 (inkl. USt) ausbezahlt.

Hochwasser in Pakistan

Update: 25. August 2010

20 Mio. Menschen sind von dem anhaltenden Hochwasser in Pakistan betroffen und 20% der Fläche des Landes sind inzwischen komplett überflutet. 3,5 Mio. Kinder sind dringend auf Nahrung und medizinische Versorgung angewiesen, um nicht an Unterernährung oder an Krankheiten, die vom Wasser übertragen werden, zu erkranken. Zudem steigt die Anzahl der infektiösen Krankheitsfälle erschreckend schnell: dem aktuellen UN-Bericht zu Folge wurden bereits 204.040 akute Diarrhöfälle, 263.356 Hauterkrankungen und 204.647 akute Atemwegserkrankungen registriert. Da es an sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen fehlt, wird nun eine Epidemie ausbrechen!

Humanity First Pakistan hat ein 200-köpfiges Team vor Ort, das in den Gebieten Rajanpur, Dera Ghazi Khan, Muzaffargarh, Layyia, Jacobabad, Jhang, Nord- Balochistan, Peshawar und Swat aktiv ist.

Zudem hat HF hunderte Zelte, ‘Aquaboxes’, Essenspakete für über 500 Familien, tausende Decken, Hygiene-Kits und andere Güter nach Pakistan verschickt. Weitere Lieferungen, bestehend aus Zelten, Cholera-Kits, Wasserreinigungstabletten, Decken und Wasserfiltern aus Europa und Nord-Amerika sind auf dem Weg nach Pakistan.

Außerdem werden besonders nahrhafte Proteinkekse und Milchpulver dringend benötigt. Letzteres wegen dem immensen Viehverlust in Pakistan, wodurch die Milch zu einem knappen und kostbaren Gut geworden ist. Die nahrhaften Proteinkekse werden vor allem für Kinder und Schwangere benötigt.

Da Pakistan ein muslimischer Staat ist, wird auch dort Mitte September das Eid-Fest gefeiert. HF verpackt zusätzlich zu den Hilfsgütern kleine Geschenktüten um den Kindern, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind, an diesem besonderen Tag eine Freude zu bereiten.

Durch die etlichen Medical-Camps vor Ort konnten die medizinischen HF-Teams, bestehend aus lokalen Ärzten, 3.500 Patienten behandeln. Zudem wurden von HF und seinen Partnern Hilfsgüter im Wert von 400.000$ (315.000€) nach Pakistan verschickt, wodurch 15.000 Menschen geholfen werden konnte. Spenden Sie bitte weiterhin großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.

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Hochwasser in Pakistan

Update: 18. August 2010

Mittlerweile sind 20% der Oberfläche Pakistans überschwemmt und 20 Millionen Menschen sind unmittelbar vom Hochwasser betroffen. Sechs Millionen Menschen, darunter 3,5 Millionen Kinder, sind dringend auf Nahrungsmittel und medizinische Versorgung angewiesen und stark gefährdet an Unterernährung oder an Krankheiten, die vom Wasser übertragenen werden, zu erkranken.

Humanity First Pakistan ist in den nordwestlichen Gebieten Pakistans, vor allem in Punjab und Sindh, aktiv. Das Team hat dort an über 500 Familien Zelte, kistenweise Wolldecken, Haushaltswaren, also Eimer, Laken und Schuhe und zahlreiches chirurgisches Bedarf verteilt.

In Großbritannien wurden zudem 350 sogenannte „Aquaboxes“ von WorldWaterWorks zur Verfügung gestellt und in die betroffene Gebiete verschickt. Von einem deutschen Partner wurden im Wert von 40.000$ 1 Millionen Tabletten für die Trinkwasseraufbereitung, 10.000 'Cholerakits', sowie 200 Decken gespendet. Andere Partner haben Humanity First bei der Verteilung der Güter und durch Sachspenden unterstützt. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen!

Zwei mit Hilfsgütern beladene Lastwagen wurden für die Versorgung von 400 Familien bereits nach Dera Ismail Khan und Rajanpur verschickt. Nun plant Humantiy First Pakistan für die nächsten drei Monate wöchentlich Essenspakete an 3000 Menschen zu verteilen.

Das HF-Ärzte-Team vor Ort unterhält zur Zeit Medical-Camps. Besorgniserregend ist die Verbreitungsgefahr von Cholera, Malaria, Durchfall und anderer Krankheiten, wie das Denguefieber, Masern, Kinderlähmung und Krätze. Unser medizinisches Team versorgt bereits geringfügige Verletzungen und Krankheiten, aber die Verteilung von Mückennetzen, Wasseraufbereitungssätzen sowie medizinischen Vorsorgepaketen ist in Planung. Anfänglich wird die Versorgung von rund 10.000 Menschen in angriff genommen.

Spenden Sie bitte großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.


Hochwasser in Pakistan

Update: 17.08.10

Laut Angaben des Premierminister Pakistans, Yusuf Gilani, sind bereits 20 Millionen Menschen von dem Hochwasser in Pakistan betroffen. Außerdem gibt es 1.600 Tote und 1.588 Verletzte. Mehr als 722.000 Häuser wurden zerstört, oder schwer beschädigt.

Humanity First Pakistan arbeitet rund um die Uhr mit dem Ministerium für Entwicklung, dem 'National Commission for Human Development' (NCHD), im Nordwesten Pakistans und direkt in Punjab und Sindh zusammen. Humanity First hat bereits 500 Familienzelte, kistenweise Wolldecken, Eimer, Planen, Schuhe und chirurgisches Material verteilt.

Zudem wurden vom WorldWaterWorks aus England 350 sogenannte „Aquaboxes“ zur Verfügung gestellt, und bereits in die betroffen Gebiete verteilt. Jede dieser Box enthält wichtige Utensilien wie Bsp. Wasseraufbereitungskits, Werkzeuge, sanitäre Utensilien, Taschenlampen, Handtücher, Geschirr etc. Außerdem kann die Box zusammen mit Entkeimungstabletten als Wasserspeicher genutzt werden. All diese Utensilien sind nach solch einer Katastrophe unentbehrlich und helfen den Betroffenen in einer vorübergehenden Unterkunft zurechtzukommen. Das Humanity First Team Pakistan schult die Betroffenen im Umgang mit dem Inhalt dieser Box. Unserem Verteilungsteam zufolge hat das Hochwasser in Taru Jabba, nähe Peshawar, die 4-Meter-Marke überschritten und dutzende Häuser zerstört.

Es wurden bereits Hilfsgüter nach Dera Ismail Khan, Taunsa, Dera Ghazi Khan, Pabbi und Muzaffargarh verschickt. Außerdem bereitet das lokale Team zurzeit Pakete mit haltbaren Lebensmitteln für die vertriebenen Familien vor. 400 Familien wurden bereits mit zwei Lastwagen, voll beladen mit Nahrungsmitteln, versorgt. Humanity First Pakistan plant für die kommenden drei Monate die wöchentliche Verteilung von Essenspaketen für 550 Familien (circa 3.000 Menschen) in Pujab, Sindh, und im Nordwesten Pakistans.

Außerdem unterhält ein HF-Ärzte-Team drei Medical-Camps und versorgt dabei täglich 200 Patienten. Eine ernsthafte Bedrohung stellt nun die Verbreitung von Cholera, Malaria, Durchfall und anderer Krankheiten wie das Denguefieber, Masern, Kinderlähmung und Krätze dar. Bereits 36.000 Diarrhöfälle wurden bereits registriert. Unser medizinisches Team versorgt bereits geringfügige Verletzungen und Krankheiten; die Verteilung von Mückennetzen, Wasseraufbereitungssätzen sowie medizinischer Vorsorgepakete ist in Planung.

Anfänglich war die Versorgung für rund 10.000 Menschen geplant, aber das ohnehin sehr verheerende Ausmaß der Katastrophe nimmt immer weiter zu und bringt mehr und mehr Bedürftige hervor. Daher wird in der Rehabilitationsphase für die nächsten 6 Monate der Einsatz von Handwasserpumpen und sicheren Unterkünften geplant.

Die Situation vor Ort ist schrecklich, und mit dem zunehmenden Ausmaß der Zerstörung und der Ausbreitung von Krankheiten, werden Gelder dringend benötigt. Ihre Spende kann folgende Wege einschlagen:

  • 280 € kostet der Bau einer Handpumpe in einem Dorf
  • 12 € kostet ein Lebensmittelpaket für eine Familie für einen Versorgungszeitraum von fünf Wochen
  • 10 € kostet ein Präventionskit mit einem Mückennetz

Spenden Sie bitte großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.


Flut in Pakistan

Update: 10. August 2010

Die Flut in ganz Pakistan wird von Tag zu Tag schlimmer. 14 Millionen Menschen sind nun betroffen und mindestens 1.600 umgekommen. Von diesen brauchen 6 Millionen dringend etwas zu essen. Viele haben seit 10 Tagen nichts mehr gegessen. Die betroffenen Gebiete gehen von Khyber-Pakhtunkhwa im Norden bis nach Sindh im Süden über ein Gebiet das 1050 km lang ist. Über 320.000 Häuser wurden zerstört. Viele der Berggebiete sind von den Straßen völlig abgeschnitten und nur der gelegentliche Armee Hubschrauber ist in der Lage durch zukommen. Gemäß den letzten UN Informationen sind die betroffenen Menschen wie folgt verteilt: Punjab (8 Millionen), Khyber Pakhtunkhwa (4,7 Millionen), Sind (1 Million), Balochistan (273.000), Andere (32.000).

Humanity First Pakistan arbeitet rund um die Uhr mit der National Commission for Human Development (NCHD) und hat bisher über 430 Familienzelte verteilt, dazu Decken, Kisten mit Haushaltsgegenständen - Eimer eingeschlossen, Bettlaken und Schuhe sowie eine Auswahl an chirurgischen Artikeln. Über 200 "Wasserüberlebenskisten" wurden von WorldWaterWorks bereitgestellt und wurden von England aus versandt. Eine zweite Sendung sendung wird in Laufe der Woche folgen. Das pakistanische HF Team hat in den vergangenen 5 Tagen hunderte Arbeitsstunden investiert um die Lieferungen bis in die betroffenen Gebiete zu bringen.

Die Lieferungen wurden nach Dera Ismail Khan, Taunsa, Dera Ghazi Khan und Muzaffargarh geschickt. Das lokale Team stellt des Weiteren Paktete mit unverderblichen Lebensmitteln zusammen, die für 1.000 Familien einen Monat lang ausreichen. Diese erste Lieferung reicht etwas für 10.000 Menschen, aber wir weiten unsere Bemühungen aus.

Es ist eine verzweifelte Situation, und mit den angeschwollenen Wasserständen wird die Infrastruktur zerstört, Verletzungen und Krankheiten nehmen zu und Durchfall verbreitet sich schnell. Bitte spenden Sie großzügig durch Ihren lokalen HF Vertreter oder auf unser Konto.


Hochwasser in Pakistan

Update: 7. August 2010

Die seit Ende Juli andauernden Monsunregen in Pakistan haben zu den großflächigsten Überschwemmungen seit 80 Jahren geführt. Inzwischen sind über 10 Millionen Menschen betroffen und mindestens 1.600 sind bereits ums Leben gekommen. Am meisten sind die Gebiete in Khyber-Pakhtunkhwa, FATA und in den Provinzen Punjabs betroffen. Nun hat das stetig steigende Hochwasser auch Sindh erreicht. Beinahe die Hälfte des Landes ist vom Hochwasser betroffen und Berichten zu Folge sind inzwischen 252.000 Häuser zerstört bzw. schwer beschädigt. Ein pakistanischer Humanity First Arzt vor Ort berichtet, dass „das Ausmaß der Verwüstung beispiellos“ ist.

Humanity First Pakistan arbeitet mit der National Commission for Human Development (NCHD [eine öffentlich-private Partnerschaft für die Mobilisierung internationaler Ressourcen für den menschlichen Fortschritt]) zusammen und hat bisher mehr als 175 Zelte, sowie Matratzen, Decken, Matten, Schaufeln und Schuhe über Islamabad an Notunterkünften verteilt. Über 200 in Vereinten Nationen abgefertigte ‚Water-Survival‘-Kisten wurden von WorldWaterWorks verteilt. Die Kisten werden in die Nähe von Multan nach Dera Ismail Khan und Muzaffargarh verschickt. Das lokale Team bereitet zurzeit auch Lebensmittelpakete vor, durch die 1.000 Familien über einen Zeitraum von einem Monat versorgt werden können. Der erste Versand wurde für rund 6.000 Menschen angefertigt, es wird aber erwartet, dass der Umfang der Versände in den nächsten Tagen erhöht werden muss.

Die Situation ist schrecklich und mit den steigenden Pegelständen, der Zerstörung der Infrastruktur und dem Ausmaß der Verletzungen und Krankheiten steigt die Sorge, dass vor allem vom Wasser übertragene Krankheiten nun beginnen sich rapide auszubreiten. Spenden Sie bitte großzügig an Ihrem lokalem HF-Vertreter.

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Gute Aussicht für Afrika

Dieses Jahr wurden mehrere Eye-Camps in Benin (Afrika) durchgeführt, dadurch konnte ca. 1.000 bedürftigen Menschen eine passende Sehhilfe zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet nicht nur eine Zunahme an Lebensqualität, sondern mit klarer Sicht verbessert sich auch die Zukunftsperspektive der Betroffenen erheblich.

Da das deutsche Team nicht durchgehend vor Ort sein kann, der Bedarf jedoch sehr groß ist, hat man sich entschlossen, eine Augenoptikzentrale in Benin zu eröffnen. Dazu wurde in Kooperation mit deutschen Spezialisten, Personal ausgebildet, welches die Zentrale ununterbrochen leitet.

Abgegeben wird die Sehhilfe gegen einen kleinen Obolus, dieser entspricht etwa 1/6 des Normalpreiss in Afrika. Für einen Normalverdiener in Afrika ist eine Brille ein Luxusartikel und er müsste mehrere Jahre dafür sparen. Die etablierten Optiker äußerten sich erfreut über die Eröffnung des HF-Optikladens, denn ihre treuen Modelle stehen nicht in Konkurrenz zu unseren einfachen zweckmäßigen Rahmen.

Humanity First hat die Errichtung und Ausstattung des Ladens finanziert. Die laufenden Kosten sollten sich mit den Einahmen decken und so einige Arbeitsplätze sichern.